[su_heading size=“18″]Die Initiatoren des Projektes[/su_heading]
Wir sind zwei engagierte jüdische Frauen russischer Herkunft, die sich in Deutschland integriert haben. Aufgrund unserer jüdischen Wurzeln stellen wir uns häufiger Fragen nach der eigenen Identität, Kultur und Zugehörigkeit. Manchmal werden wir auch mit Vorurteilen konfrontiert, die uns dann ganz unfreiwillig zum Nachdenken anregen.
Insbesondere in diesem Jahr wird oft über Juden und ihre historischen und kulturellen Zusammenhänge mit Deutschland gesprochen und diskutiert. In unserem Projekt verzichten wir bewusst auf die historische Sicht. Vielmehr möchten wir verschiedene Menschen jüdischer Herkunft, Identität oder Glauben befragen und für uns und andere klären, was das moderne Judentum ist, wie es in Bonn repräsentiert wird und welchen Beitrag es zum Leben der Gesellschaft leistet.
Dabei steht uns die Synagogengemeinde Bonn und das Team der ehrenamtlichen Kollegen zur Seite, durch die das Projekt erst möglich geworden ist.
Ihre Maria Peter-Filatova & Dr. Irina Volfson
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Heute leben etwa eintausend Juden in Bonn und der Umgebung. Mehr als 90% von Ihnen sind Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion mit ihren Nachkommen. 20% der Gemeindemitglieder sind über 80 Jahre alt, noch 40% – über 60.
Das Leben in der Gemeinde ist sehr abwechslungsreich: für Kinder und Jugendliche aber auch für Senioren wird einiges geboten. Darüber hinaus trifft man sich zu hohen Feiertagen in der Synagoge oder nutzt den intellektuellen Austausch in der Bibliothek.
Die Aufgaben der Gemeinde sind vielfältig: Grundsätzlich werden religiöse Inhalte gelehrt und verkündet, als auch Traditionen und Gebräuche aufrecht erhalten. Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Erhaltung der Gemeinde. Die Durchführung von Hochzeiten und Beerdigungen sind ebenfalls ein Teil davon. Außerdem trägt die Gemeinde eine wichtige Bildungsaufgabe, die weit über das Gedenken an die Opfer des NS-Regimes hinausgeht. So kommen u.a. Schulklassen in die Synagoge, um ein lebendiges Judentum mit ihrer umfassenden Kultur, kennen zu lernen.
Die Gemeinde wird von zwei Frauen – Frau Dr. Traub und Frau Kaminski – geführt. Beide sind Mitglieder zahlreicher Gremien und tragen durch ihr Schaffen sehr zur Integrations- und Aufklärungsarbeit bei. Auch versuchen sie mit den anderen aktiven Mitgliedern der Gemeinde einen Beitrag gegen den Antisemitismus zu leisten.
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[su_tab title=“Maria Peter-Filatova“ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]Tab-Inhalt[/su_tab]
[su_tab title=“Irina Wolfson“ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]Tab-Inhalt[/su_tab]
[su_tab title=“Gabriele Wasser“ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]Tab-Inhalt[/su_tab]
[su_tab title=“Joachim Peter“ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]Tab-Inhalt[/su_tab]
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